Haben Sie sich irgendwo mit Ihrer E-Mail-Adresse angemeldet, kann es zu Problemen kommen, wenn der Anbieter gehackt wurde. Danach werden große Mengen von betroffenen Datensätzen im Internet zum Verkauf und zur Nutzung angeboten. Im schlimmsten Fall wird Ihre E-Mail-Adresse missbraucht, im harmlosen Fall werden Sie mit SPAM überschüttet. Seit Jahren gibt es seriöse Dienste, über die man testen lassen kann, ob man mit seiner E-Mail-Adresse betroffen ist. Sucht man in den Suchmaschinen danach, kommt man meistens auf eine englischsprachige Seite. Viele Menschen vertrauen dem nicht.
Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bietet mit dem Identity Leak Checker einen kostenlosen und seriösen Onlinedienst, mit dem Sie prüfen können, ob Ihre E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks aufgetaucht ist.
So funktioniert’s:
Besuchen Sie die Website: https://sec.hpi.de/ilc/
Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein.
Sie erhalten per Mail eine Auswertung, ob und welche persönlichen Daten betroffen sind (z. B. Passwörter, Telefonnummern, Adressen).
Der Service ist datenschutzkonform und stammt von einem anerkannten deutschen Forschungsinstitut.
Falls Ihre Daten in einem Leak gefunden wurden, empfehlen wir folgende Schritte:
Passwörter sofort ändern, vor allem bei E-Mail-Konten und wichtigen Online-Diensten.
Verwenden Sie starke, einmalige Passwörter für jeden Dienst – am besten mit einem Passwortmanager.
Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), wenn verfügbar.
Achten Sie auf verdächtige E-Mails oder Logins – z. B. ungewöhnliche Anmeldeversuche oder Phishing-Mails.
Informieren Sie ggf. Ihren IT-Dienstleister oder Ihre zuständige Fachabteilung.